Aktuelle Neuigkeiten
Jahreslosung 2012 -
11.01.2012

Jesus Christus spricht: Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Korinther 12,9
Mit den Worten der Jahreslosung 2012 grüsse ich Sie herzlich zum Neuen Jahr 2012 und hoffe, dass Sie alle gesund und frohgemut hineingefunden haben.
Mögen uns diese Worte, ausgesprochen vom Apostel Paulus begleiten und in Erinnerung kommen, gerade dann, wenn wir uns niedergeschlagen oder mutlos fühlen sollten.
Mir geben diese Worte zu verstehen, dass es auch im Glauben an Gott nicht nur Zeiten der Stärke im Leben geben kann, sondern dass sich sein Wort erst in der Wahrnehmung beider Gefühlszustände erfüllt, nämlich auch Schwächen auf der einen Seite zuzulassen, sich ihnen zu stellen, sie annehmen zu lernen und andererseits sich seiner Stärken bewusst zu sein oder auch wieder neu zu werden. Nie ist es so, dass wir nur stark oder schwach sind, sondern als Menschen vereinen wir beide Seiten in uns. Doch anders als wir, die wir dies oft vergessen oder eine der beiden Seiten verabsolutieren, weiß Gott immer um unsere beiden Seiten, denn er sieht den ganzen Menschen an. Er gibt uns zu verstehen, dass wir uns nie selbst nur von einer der beiden Seiten sehen sollten, sondern unsere Würde vor ihm aus beiden Seiten besteht und bestehen bleibt. Wir dürfen uns freuen am Leben und seiner Stärke, doch andersherum auch nicht verzagen, wenn unsere Kraft versiegt. Dass Gott im beständigen Glauben unsere Quelle sein möge wünsche ich uns für dieses Jahr besonders.
Timo von Somogyi

Herr meiner Stunden und meiner Jahre -
31.12.2011

Liebe Gäste unserer Homepage,
im Namen unserer Kirchengemeinde Selent bedanke ich mich herzlich für alle rückwirkende Unterstützung, für alle Suche wie gelungene Gemeinschaft und Freude im zurückliegenden Jahr 2011 und wünscht Ihnen mit dem anliegenden Segensgebet ein gesegnetes neues Jahr 2012. Wir wünschen Ihnen, dass Sie mit Gesundheit, Freude und Zuversicht ihre Pläne für das neue Jahr verfolgen können und dass der Glaube uns an dunklen Tagen Licht und gute Wege finden lassen möge.
Pastor Timo von Somogyi-Erdödy
Gebet zum neuen Jahr
Herr meiner Stunden und meiner Jahre,
du hast mir viel Zeit gegeben.
Sie liegt hinter mir und sie liegt vor mir.
Sie war mein und wird mein,
und ich habe sie von dir.
Ich danke dir für jeden Schlag der Uhr
und für jeden Morgen, den ich sehe.
Ich bitte dich nicht mir mehr Zeit zu geben.
Ich bitte dich aber um viel Gelassenheit,
jede Stunde zu füllen.
Ich bitte dich, daß ich ein wenig dieser Zeit
freihalten darf von Befehl und Pflicht,
ein wenig für Stille,
ein wenig für Spiel,
ein wenig für die Menschen am Rande meines Lebens,
die einen Tröster brauchen.
Ich bitte dich um Sorgfalt,
daß ich meine Zeit nicht töte,
nicht vertreibe, nicht verderbe.
Jede Stunde ist ein Streifen Land.
Ich möchte ihn aufreißen mit dem Pflug,
Ich möchte Liebe hineinwerfen,
Gedanken und Gespräche,
damit Frucht wächst.
Segne meinen Tag!
(Jörg Zink)

Chili statt Kartoffelbrei -
09.11.2011

Wer denkt, dass Posaunenchöre nur getragene Choräle zur Gottesdienstbegleitung vortragen können, der war sicher sehr erstaunt, als in der Giekauer Kirche beim Bezirkskonzert am 18. September 2011 so richtig die Post abging. Viele Posaunenchöre des Kreises Plön hatten dieses Konzert unter der Leitung von Landesposaunenwart Daniel Rau vorbereitet und natürlich waren auch wir Selenter dabei. Musikalisch ging es durch verschiedene Musikepochen, die Klangreise besuchte so die unterschiedlichsten Länder.
Eines davon war Schweden – hier gab es richtiges traditionelles Liedgut zu hören, das an warme Mittsommerabende erinnerte. Die Reise führte aber auch nach Lateinamerika. „Die Zuhörer, die erwarten von uns Kartoffelbrei, wir aber werden ihnen Chili auftischen“, so Daniel Rau bei einer der Proben. CHILI natürlich in Großbuchstaben! Das gab ein Grinsen im Raum, das uns allen allerdings rasch verging, als deutlich wurde, mit welcher Geschwindigkeit und südamerikanischem Temperament diese Stücke anzugehen waren. Doch die verschiedenen Proben und das vergnügte Miteinander der MusikerInnen haben uns weit nach vorn gebracht, und das Konzert war anschließend ein voller Erfolg. Rund 40 BläserInnen verhalfen den vorgetragenen Stücken zu einem tongewaltigen Auftritt und vor allem die Chilistücke rissen die Zuhörer richtig mit. Und es wurde wieder einmal deutlich, mit Freunden Musik machen, das bringt richtig Freude.
Wenn Sie, lieber Leser, liebe Leserin, jetzt neugierig geworden sind und auch gern (wieder) einmal selbst Musik machen möchten, dann kommen Sie zu uns. Unser im Moment noch kleiner Posaunenchor der St. Servatius Kirche in Selent sucht Bläser, die sich freuen würden, den Gottesdienst mitzugestalten, Menschen an ihren Ehrentagen musikalisch zu begleiten und auch in Konzerten zu spielen. Unser Repertoire reicht vom Kirchenchoral bis zu Gospel und Blues, von Barockmusik bis zu lateinamerikanischen Klängen. Wenn Sie Interesse haben, dann setzen Sie sich bitte mit unserem Kantor, Herrn Nikolaus Krause unter der Telefonnummer 04384/592509 in Verbindung.
Für die kommende (Vor)Weihnachtszeit wünsche ich Ihnen viel Freude an der Musik und grüße ganz herzlich,
Karin Ivy Nitz, Posaune, Posaunenchor Selent.

Tansania-Partnerschaft -
06.11.2011

Seit dem Sommer 2011 ist eine Partnerschaft zwischen der Trommelgruppe und der Selenter Kirchengemeinde und einer kleinen Kirchengemeinde am West- Kilimanjaro im Aufbau.
Es handelt sich um die kleine Gemeinde Komalyangoe, die zwar nur 300 Mitglieder umfasst, von denen aber fast alle bei den Gottesdiensten erscheinen, so dass es sich im Erscheinungsbild gar nicht um eine so kleine Gemeinde handelt.
Bislang bestand der Kontakt darin, dass wir mit dem Pastor der Gemeinde Nelson Machange per E-mail Kontakt hatten und die Gemeinden sich gegenseitig vorgestellt haben. Dabei hatte die tansanische Gemeinde uns einen detaillierten Fragenkatalog zugeschickt, den wir gewissenhaft beantwortet haben.
Im Sommer besuchte Distriktsleiter Loveland Makundi mit seiner Ehefrau Juliette zwei Wochen lang die Heikendorfer Kirchengemeinde. Er ist von tansanischer Seite damit beauftragt, die Partnerschaften zwischen diversen Gemeinden am Kilimanjaro und im Kirchen-kreis Altholstein zu koordinieren. Während dieses Aufenthaltes stattet er auch unserer Gemeinde einen Besuch ab und überbrachte die herzlichsten Grüße aus Komalyangoe und überreichte als Geschenk für den Beginn der Partnerschaft einen wunderschönen afri-kanischen Stoff, der bereits in einem Gottesdienst am Altarraum aufgehängt wurde. Wir fuhren mit ihm und seiner Frau durch Dörfer der Kirchengemeinde Selent, damit sie sich ein Bild machen konnten, und besuchten spontan den Taizé-Gottesdienst in Fargau, wo das Ehe-paar Makundi ein afrikanisches Kirchenlied für die Anwesenden vortrug. Danach luden wir die beiden zu einem kleinen Abendimbiss mit geräuchertem Fisch aus dem Selenter See ein.
In Komalyangoe wurde ein siebenköpfiges Komitee zur Unterhaltung unserer Partnerschaft gegründet.
Von Selenter Seite aus wird diese derzeit von Katrin Timpe, Olaf Wahnschaffe, Timo von Somogyi und Angelika Rudow betreut. Wir treffen uns ungefähr 1x im Monat und besprechen unser weiteres Vorgehen und Aktivitäten. Unser erstes öffentliches In-Erscheinung-Treten war während des Gemeindefestes am Erntedankfest, wo wir mit einem kleinen Stand unsere Partnerschaft bekannt machen wollten. Außerdem war die Heikendorfer Tansania-Gruppe freundlicherweise mit ihrem mobilen Eine-Welt-Laden vetreten, deren Erlöse direkt dem Kirchenkreis am Westkilimandjaro zugute kommt. Die Erlöse werden auf alle dortigen Partnergemeinden verteilt, ein Anteil geht auch nach Komalyangoe.
Zweimal haben Mitglieder unserer Tansania-Gruppe bei der großen und überaus rührigen Tanania-Gruppe in Heikendorf hospitiert, um sich ein Bild über deren Projekte zu machen und uns Anregungen zu holen. Mehrfach waren Mitglieder aus dieser Gruppe schon in Tansania zu Besuch und konnten uns von den dortigen Lebensumständen und den Situationen in den Partnergemeinden berichten.
Eine Delegation unserer Gruppe wird auch zum jährlichen Tansania-Netzwerktreffen des Kirchenkreise Altholstein am 29.10. nach Preetz fahren. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich noch mehr Gemeindemitglieder für diese neue Partnerschaft interessieren würden!
Kontaktaufnahme über Timo v. Somogyi (Tel. 1205) oder Katrin Timpe (Tel. 1860) oder Olaf Wahnschaffe (Tel. 593208) oder Angelika Rudow (Tel. 599808).
Angelika Rudow

Der 2. Sanierungsabschnitt ist fast geschafft -
03.04.2011

Nach einem weiteren Sanierungsjahr neigt sich nun der 2. Bauabschnitt dem Ende zu. Zum Ende dieses Frühjahres 2011, so die Verantwortlichen, soll der 2. Sanierungs-abschnitt bewältigt sein. Bedingt durch den früh ein-setzenden Winter konnten die erforderlichen Maurer- und Dachdeckerarbeiten erst vor kurzem abgeschlossen werden.
Zur Zeit wird noch an der Montage einer neuen Laut-sprecher- und Mikrofonanlage gearbeitet, an den Fen-stern der Nordkapelle und es wird eine restauratorische Sicherung der Gewölbe durchgeführt. Hierbei sind im Gewölbe der Nordkapelle auch bereits kleine Schätze entdeckt worden. Auf den ersten Blick nicht auffällig aber doch auch in den historischen Resten sehr interessant ist die wohl eher Spätmittelalterliche Ranken-malerei in der Nordkapelle. Die jetzige Sicherung der mittelalterlichen Malerei lässt ahnen, dass der ursprünglich als Grabkapelle der Familie Rantzau genutzte Seitenflügel in der Gesamtoptik einmal viel bunter war. Vermutlich gab es sogar figürliche Motive wie etwa Engelsfiguren, die die Gewölbekappen zierten.
Aufwändig gesichert und restauriert werden ebenfalls die Fenster der Nordkapelle, die hierzu zum Teil komplett demontiert wurden und jetzt in einer Werkstatt in Würzburg bearbeitet werden.
Diese Restaurierung ist hierbei im besonderen auch möglich geworden durch Ihre Spenden, die vor wenigen Jahren noch unserem Förderkreis St.-Servatius Selent e.V. zugeflossen sind.
Nun hoffe ich und freue ich mich sehr darauf, dass sich die Gemeinde im Frühsommer bald selbst auch ein Bild vom Erfolg der notwendigen Arbeiten machen und die Kirche wieder ohne Einschränkungen in vollem Umfange genutzt werden kann.
Spenden zum Erhalt unserer St.-Servatius-Kirche sind auch weiterhin gerne willkommen und können getätigt werden auf unser Konto unter:
Spenden " Sanierung St.-Servatius -Selent"
Bankverbindung: Fördesparkasse
BLZ 210 515 80, Konto-Nr. 74001371

St.-Servatius -
13.05.2010

Der Schutzpatron unserer Kirche ist der "Eis"Heilige Servatius.
Vermutlich wurde bei Gründung der Selenter Kirche und des Ortes von Niederländern mitgebracht, die aus der Gegend um Maastricht stammten, dem Ort, wo er am 13. Mai 387 gestorben ist und wo er noch heute im Dom ruht.
Er war zu Lebzeiten Bischof in Tongern und manche interessante Legende rankte sich um ihn. So steht geschrieben im Ökumenischen Heiligenlexikon:
Ein Engel soll Servatius von
Jerusalem nach
Tongern / Tongeren geführt, ihm Ring und Stab des verstorbenen Vorgängers auf dem Bischofsstuhl von
Maastricht, die auf dem Altar bereitlagen, überreicht und ihn damit selbst zum Bischof geweiht haben. Zahlreiche Heilungen und Wunder werden von ihm berichtet. Als er predigte, erfüllte ihn der Geist und alle verstanden ihn in ihrer Muttersprache. Ein Adler habe den am Wegrand eingeschlafenen bischöflichen Pilger vor den heißen Sonnenstrahlen mit seinen Flügeln beschattet und geschützt. Auf seinem Grab soll selbst im Winter nie Schnee gelegen haben.
Gregor von Tours ist die älteste Quelle für Servatius' Leben und der Überlieferer mancher Legenden, darunter das Schneewunder an seinem Grab."

Unsere Kirche ist offen! -
09.06.2008
Interessiert Sie die Architektur unserer Kirche, wollen Sie einmal den imposanten Altar aus der Nähe betrachten oder wollen Sie einmal in Ruhe ein paar andächtige Minuten verbringen?
Dann kommen Sie in unsere Kirche - sie ist vom Frühjahr bis zum Herbst ganztägig geöffnet (außer montags). Jetzt in der Winterzeit ist die Kirche aus heiztechnischen Gründen auf Anfrage geöffnet.